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Holzterrasse bauen: Diese 5 Tricks machen es einfach!

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Eine Holzterrasse ist mit ein paar Tricks einfach zu verlegen – wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten. Mit Gratis-Download: Terrasse bauen Schritt für Schritt.
Foto: unspash.com - Bruce Mars

Holzterrasse im Garten bauen

Sie möchten eine Terrasse aus Holz im Garten bauen oder den Garten mit einer Holzterrasse gestalten? Sie suchen eine Anleitung und Ideen, um Terrassendielen aus Holz auf einer alten Terrasse oder auf Rasen zu verlegen? Entdecken Sie hier die besten Tipps für Holzterrassen. Kostenloses Plus: Die Bauanleitung "Terrassendielen aus Holz verlegen" – für Schreiner, Tischler, Zimmerer und zum Bauen DIY.

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Der Trick mit der Unterkonstruktion 

Der Terrassenbelag soll eben liegen ohne Stolperstellen, die Dielen sollen in ihrer Position bleiben und nicht verrutschen, und das Terrassenholz soll vor aufsteigender Erdfeuchte geschützt sein. Für all dies sorgt eine Unterkonstruktion. Aber ebenso wenig wie der Holzbelag sollte die Terrassen-Unterkonstruktion direkten Kontakt zum Erdreich haben. Beton- oder Steinplatten oder spezielle Lager unter den Bohlen der Unterkonstruktion verhindern dies. Auch wichtig: Abstand zwischen Unterkonstruktion und aufliegenden Holzdielen – sonst sammelt und staut sich Nässe an den Verbindungsstellen. Deshalb: Terrassendielen nicht direkt auf die Unterkonstruktion schrauben, sondern eine Unterlüftung der Terrasse sicherstellen. Dafür gibt es Unterlagen und Abstandhalter im Klöpfer OnlineShop. Hölzer sind in Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt – wählen Sie für Unterkonstruktion und Terrassendielen stets Holz derselben Dauerhaftigkeitsklasse. Im Zweifel verwenden Sie für die Unterkonstruktion eine Holzart mit höherer Dauerhaftigkeitsklasse als die der Holzdielen. Sonst lösen sich die Schrauben. Und wieviel Abstand brauchen die Hölzer einer Terrassen-Unterkonstruktion voneinander? Je nach Stärke der Terrassendiele rechnet man 40 bis 50 Zentimeter. Foto: stock.adobe.com - Ingo Bartussek

 

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Der Trick mit dem Dielen-Abstand

Damit Regen- und Tauwasser zwischen den einzelnen Terrassendielen abfließen kann und Luft unter die Bretter zieht, brauchen die Terrassenelemente Distanz zueinander. Fachleute empfehlen als Richtmaß einen Abstand von 6 Prozent der Brettbreite. Sind die Terrassendielen beispielsweise 120 mm breit, sollte der Abstand zwischen zwei Dielen mindestens 7 mm betragen. Foto: Kebony

 

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Der Trick mit der Dielenbreite

Terrassendielen aus Holz arbeiten: Sie schwinden bei Trockenheit und dehnen sich aus bei Feuchte. Das bedeutet: Die Fugen können sich so eng schließen, dass die Bretter aneinanderstoßen, oder sie können sehr auseinanderklaffen. Das ist ganz normal und natürlich, sollte jedoch bei der Wahl des Terrassenbelags berücksichtigt werden. Schmale Dielen weiten sich weniger aus als breite. Wie breit darf eine Terrassendiele sein? Als maximale Breite werden 145 Millimeter empfohlen. Schmale Dielen zwischen 90 und 120 mm Dielenbreite ergeben allerdings ein weitaus ebenmäßigeres Fugenbild. Dielen also nicht zu eng montieren (siehe oben), damit sie problemlos arbeiten können und die Fugen nicht zu weit werden. Ein schön gleichmäßiges Fugenbild erhält man übrigens mit Abstandshaltern. Foto: gradconcept.com

 

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Der Trick mit den Schrauben

Für die Terrassenmontage sollten Sie nur Edelstahlschrauben verwenden, sie bieten Korrosion und Säuren den höchsten Widerstand. Diese Schrauben sind zu erkennen an der Bezeichnung A 2 oder A 4. Es gibt auch Schrauben mit der Bezeichnung C – diese sogenannten martensitischen Schrauben halten aber Rost und Umwelteinflüssen weniger stand. Für "normale" Holzterrassen genügen Edelstahlschrauben der Qualität A2, für Stege, Poolumrandungen und Beläge im Wellnessbereich sind Terrassenschrauben der Qualität A4 besser geeignet. Verlegen Sie Dielen aus Hartholz, dann bohren Sie diese vor – so vermeiden Sie, dass sich später Risse bilden. Jedes Brett sollte mit jeweils 2 Edelstahlschrauben auf dem Holz der Unterkonstruktions verschraubt werden – und zwar mit einem Abstand zum Dielen-Ende, der 8 bis 10 mal dem Schraubendurchmesser entspricht. Schraubenköpfe immer nur flächenbündig eindrehen – in Vertiefungen sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz.
Foto: fotolia.com - Wilm Ihlenfeld

 

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Der Trick mit der Pflege

Einige Holzarten enthalten von Natur aus farbige Inhaltsstoffe. Regen und Tauwasser waschen sie aus und verfärben – besonders als Belag auf einem Balkon – Fassaden und Betonumrandungen. Schutz davor bieten neben Abstand zu gefährdeten Bauteilen auch Tropfkanten unter den Enden der Terrassendielen und Entwässerung über Abtropfbleche. Manche Hölzer enthalten viel Gerbstoff, er verfärbt sich bei Kontakt mit Eisen – auch mit Eisen-Dünger für Pflanzen. Deshalb keine Blumenkübel oder Dekoration aus Metall auf der Holzterrasse aufstellen. Oder das Terrassenholz schonen durch Unterlegen von Steinchen oder speziellen Keramik-Stegen. Aber keine Folien oder Platten verwednen – darunter widerum sammelt sich schädliche Dauerfeuchte. Wenn Sie die Oberfläche von Terrassenholz mit wasserabweisendem Öl behandeln, quellen und schwinden die Holzdielen weniger, und sie werden nicht so schnell grau. Foto: lunawood.com

Wenn Sie diese 5 Tipps beachten, können Sie Ihre Traum-Terrasse lange nutzen. Holen Sie sich noch mehr Tipps und eine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung für die Holzterrasse! Für Schreiner, Tischler, Zimmerer und zum selber Bauen: "Terrassendielen aus Holz verlegen"

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