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Wohnmobil selber ausbauen (3): Material für Bett, Bad und Küche

Denken Sie beim Möbelausbau in Van, Sprinter, Kastenwagen oder Camper als erstes an Spanplatten oder MDF-Platten? Sie werden zwar tatsächlich häufig eingesetzt, weil sie preisgünstig sind. Vanlife-Spezialisten raten aber davon ab: Beide Holzplatten – genau genommen sind es Holzwerkstoffplatten – sind zwar mit einem Quadratmetergewicht unter 10 Kilogramm leicht, können aber im Reisemobil unter Umständen zum Sicherheitsproblem werden: Durch Anfahren, Bremsen und Vibrationen beim Fahren reißen nach den Erfahrungen vieler Camper – natürlich abhängig von Fahrstil und Gelände – nach einiger Zeit die Schraublöcher aus und die Schrauben lösen sich. Wir informieren Sie hier über gut geeignetes Material für Bad und Dusche sowie Bett und Küche im Wohnmobil.

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Material-Klassiker für den Vanausbau mit Möbeln: Pappelsperrholz. Es ist leicht und stabil. Foto: www.vanlifemanufaktur.de

Wohnmobil-Umbau mit Sperrholz

Mit rund 10 Kilogramm Gewicht pro Quadratmeter eines der leichtesten und dabei stabilsten Materialien für den Vanausbau mit Bett, Stauraum und Küche ist Sperrholz. Die Platten aus Birkenholz oder Pappelholz sind auch unter der Bezeichnung Multiplexplatten bekannt. Im Handel erhältlich ist Birkensperrholz und Pappelsperrholz roh oder HPL-beschichtet. Es gibt auch folierte Multiplexplatten. Allerdings empfehlen sie sich für Möbel im Wohnmobil weniger, weil sie oft rasch Gebrauchsspuren zeigen. HPL-Beschichtungen auf Möbelplatten dagegen halten länger als manches Fahrzeug. Üblicherweise verwendet man für Möbel im Wohnmobil Sperrholzplatten aus Birke oder Pappel mit einer Plattenstärke von 13 bis 15 mm. Gewerbliche Kunden finden Sperrholzplatten und Multiplexplatten im Klöpfer OnlineShop, private Kunden können Möbelplatten für das Wohnmobil in den Klöpfer Ausstellungen bestellen.

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Dusche oder Toilette ins Campingmobil einbauen: Kompaktplatten – weiß, farbig und in Holzoptik erhältlich. Foto: www.vanlifemanufaktur.de

Idee für die Wohnmobil-Dusche: wasserfeste Kompaktplatten

Als Ausbau-Material für das Campingmobil eine interessante Alternative: sogenannte Kompaktplatten – im oberen Bild rechts verbaut vom Vanausbau-Profi Vanlifemanufaktur in Erfurt. Die selbsttragenden Platten mit zwei dekorativen Seiten sind mehrschichtig aufgebaut und der ultimative Tipp für eine Reisemobil-Inneneinrichtung mit extra-Schick oder für eine Abtrennung von Toilette und/oder Dusche. Kompaktplatten vereinen Eleganz und Widerstandsfähigkeit, ihre Oberfläche ist stoßfest, extrem schlagfest, feuchtebeständig und wirklich pflegeleicht. Es handelt sich um homogenes Vollkernmaterial, das an jeder Stelle präzise bearbeitbar ist. Der Clou: Eine Behandlung der Kanten und Oberflächen ist nicht notwendig.

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Große Hersteller haben die Vorteile von Leichtbauplatten für den Ausbau von Wohnmobilen und Wohnwagen längst erkannt. Robuste Oberflächen machen die Einbauten stoßfest und pflegeleicht. Foto: www.knaustabbert.de

Vanausbau: Gewicht sparen mit Sandwichplatten

Leichtbauplatten haben hohe Tragfähigkeit und Steifigkeit und sparen beim Camperausbau Gewicht. Das Material zum Bauen von Bett, Stauraum und Küche im Campervan besteht aus 3 Schichten – ein leichtes Material ist mit einer stabilen Außenschicht verklebt: Zwischen zwei Deckschichten aus Sperrholz oder Spanplatte liegt eine Innenschicht aus Kartonwaben oder Hartschaum – einem Sandwich ähnlich. Deswegen spricht man auch von Sandwichplatten. Die Schichten dieser auch Verbundplatten genannten Elemente sind schub- und zugfest. Eine durchschnittliche 5-cm-Sandwichplatte bringt pro Quadratmeter etwa 12 Kilogramm Last in das Reisemobil. Leichtbauplatten werden beim Vanausbau eingesetzt, wenn man massive Optik mit geringem Gewicht kombinieren möchte.

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Leicht und edel: Wohnmobil-Ausbau mit 16 mm starken lisocore® Leichtbauplatten, hier beidseitig mit Zirbenholz furniert. Fotos: www.schreinerei-wiedmann.de

Leichtbauplatte mit Installationsebene

Ganz neu auf dem Markt ist die Leichtbauplatte lisocore® – im Vergleich zu einer Spanplatte doppelt so stabil, aber nur halb so schwer: Eine 16 mm starke 3-Schicht lisocore® Leichtbauplatte mit HDF-Deckschicht beispielsweise wiegt 6,4 Kilogramm pro Quadratmeter Fläche. Der Aufbau ist auch hier wie bei einer Sandwichplatte für den Vanausbau: zwei Deckschichten mit einer Kernstruktur. Diese ist jedoch – im Gegensatz zu üblichen Sandwichplatten für die Inneneinrichtung von Wohnmobilen – dreidimensional geformt, eingepasst in gefräste Vertiefungen in den Unterseiten der Deckplatten und mit besonderen Klebetechniken hochfest miteinander verbunden. Daraus ergeben sich zwei Besonderheiten von lisocore®-Platten: Auch an den Kanten ist das Vanausbau-Material hoch stabil, und die Hohlräume im Inneren des doppelt gekrümmten Schalentragwerks lassen sich als Installationsebene nutzen. Mit lisocore® Leichtbauplatten kann man also extrem leichte und belastbare Möbel wie Bett, Stauraum und Küche im Wohnmobil bauen. Entdecken Sie die extrem leichten und hochfesten lisocore® Leichtbauplatten. Hier auf einen Blick: alle Leichtbauplatten für den Vanausbau.

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